Die Drei 8-9/2008

 

Inhaltsverzeichnis

 
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Editorial

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Aus Verständnis wird Verwandlung.
Ein Leitfaden durch das Heft
Stephan Stockmar

Meditationsspruch
Rudolf Steiner

Du musst nur hinschauen ....
Über die Einheit der menschlichen Gestalt
Lydia Fechner

 

Wovon spricht die menschliche Gestalt?
Erfahrungen mit der »Menschenbetrachtung«
Alexander Schaumann

Der Leib, die Natur und die Kunst
Gernot Böhme

Kann man den Leib sehen?
Ein Versuch, anhand Emmanuel Levinas den Leib zu denken
Johannes Nilo

»In meinem Leibe liegt des Geistes Keim - Im Geiste lag der Keim meines Leibes« - Zwei Bilder
Gaia Louman

Leib-frei
Versuch einer Annäherung an die Ich-Dimension des Organismus
Wolf-Ulrich Klünker

Der Leib als Schicksal
Hinführung zu dem Aufsatz von Angelika Deuschel
Rudy Vandercruysse

Auf Reisen mit dem Sinnesleib
Angelika Deuschel

Betrachtungen zur menschlichen Gestalt - ein Aufriss
Gottfried Stockmar

Befruchtung, Empfängnis und Inkarnation
Embyonalentwicklung zwischen Vererbung und Individualisierung
Bartholomeus Maris

Zwischen Typus und Individualität
Der medizinisch-diagnostische Blick auf den Leib
Christian Schikarski

Wozu brauchen wir den Leib? Das Ich als Wahrnehmungswesen
Wolfgang-M. Auer

Wir machen unseren Leib zum Instrument, um das Kind zu beobachten
Ein Werkstattgespräch aus dem pädagogischen Alltag mit
Claudia Grah-Wittich

Vergeistigung durch Ergreifen des Leibes
Gespräch mit dem Priester Johannes Fellner
über den Leib im Christentum

Kosmische und physische Ernährung des Leibes und der Seele
Petra Kühne

»drinnen wie draußen - draußen wie drinnen«
Die menschliche Gestalt im Werk von Stephan Guber
Stephan Stockmar

 

Feuilleton

Stufen des Wahrnehmens
Wahrnehmungsübungen mit Ilse K. Müller
Angelika Sandtmann

Wahrheit - Schönheit - Güte: Leibhaftig.  Ein Erlebnisbericht
Ute Hallaschka

Zwei Anekdoten
Rudy Vandercruysse

Ans Fleisch (nicht) genagelt
Zum Film »Schmetterling und Taucherglocke«
Philip Kovce

Geist - Leib. Eine Polarität?
Werkstattgespräch in Frankfurt

Grenzerlebnisse. Kongress in Berlin

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Buchbesprechungen

Daniela Bohde, Mechthild Fend (Hg.): Weder Haut noch Fleisch. Das Inkarnat in der Kunstgeschichte (Stephan Stockmar) • Armin J. Husemann, (Hg.): Menschenwissenschaft durch Kunst. Die plastisch-musikalisch-sprachliche Menschenkunde. (Daniel Hartmann) • Gerd Gigerenzer: Bauchentscheidungen. Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition  (Rudy Vandercruysse) • Bas Kast: Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft. Die Kraft der Intuition. (Rudy Vandercruysse) • Gerald Traufetter: Intuition. Die Weisheit der Gefühle (Rudy Vandercruysse) •Hans-Jürgen Scheuerle: Hirnfunktion und Willensfreiheit (Ulrich Weger) • Susanne Schäfer: Mittler zwischen Hirn und Händen (Martin Reinhard) • Paula Lanfranconi: Schöne Aussichten! Über Lebenskunst im hohen Alter () • Axel Schliwa: Das Porträt zwischen Bild und Wirklichkeit (Elisabeth Mattion)

 

 

 

 

 

 

 

 

Manche Füße scheinen sich im Boden fest zu verwurzeln und unverrückbar dazustehen, während andere ihn nur gerade eben zu berühren oder abzutasten scheinen. Hände können wie schwere Tropfen herunterhängen und dabei die Kraft sammeln, die durch die Schultern fließt, während andere zu raschem Zugriff an den Schultern aufgehängt erscheinen. Manche Gesamtgestalt scheint in einfache oder vielfältige Stufen gegliedert, manch andere dagegen von einem Strömen erfüllt, das keinen Eindruck von Stufen aufkommen lässt.
Alexander Schaumann

 

 
 

 

Aber die Spiritualität des Leibes liegt nicht in diesem Vermögen, das Innere auszudrücken. Dank seiner Setzung vollzieht er die Bedingung für jede Innerlichkeit. Er drückt kein Ereignis aus, er ist selber dieses Ereignis.
Johannes Nilo

     

Also, der erste Schritt, wenn ich ein Kind wahrnehme, ist zu spüren: Was fällt mir unmittelbar an mir selber auf? Ich kann zum Beispiel feststellen, dass ich plötzlich völlig anders atme, wenn ich mit einem Kind eine Viertelstunde zusammen bin, dass mein Atem, wenn ich mich sehr stark einfühle, sich durch den Atem des Kindes verändert.
Claudia Grah-Wittich

       

 

 

 
     
      Stephan Guber:
Die Zuversicht
 
 
   

 

 

 

 

 

Titelbild:
Stephan Guber: Aus dem Zyklus »Sal terrae/Salz der Erde«, 1998. Erde, Knochenleim, Bienewachs, Leinen und Holz. 190 x 100 cm.