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Von der Entwicklungshilfe zur Selbstverantwortung
Afrika, G8 und die Geierfonds
Stephan
Eisenhut
Der Fall schien
so bizarr, dass er es, dreispaltig und eingerahmt in einen Kasten, auf die Mitte
der ersten Seite der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«1
schaffte: Im April entschied ein Londoner Gericht, dass
Sambia, eines der ärmsten afrikanischen Länder, 17 Millionen Dollar an den auf
einer Karibik-Insel beheimateten Hedgefonds Donegal zahlen sollte. Sambia hatte
im Jahre 1979 in Rumänien auf Kredit Traktoren im Wert von 15 Millionen Dollar
eingekauft. Doch geriet es in den 80er Jahren durch den Fall der Kupferpreise -
Kupfer ist Sambias Hauptexportartikel auf dem Weltmarkt - in
Zahlungsschwierigkeiten und konnte die Schulden nicht abbezahlen. Um überhaupt
noch etwas von dem Kuchen zu bekommen, bot Rumänien 1999 an, dem Land gegen eine
einmalige Zahlung von drei Millionen Dollar alle Schulden zu erlassen. Sambia
konnte die drei Millionen nicht direkt zahlen, wollte sie aber innerhalb eines
Jahres begleichen. Donegal, ein Fonds, der sich auf den Aufkauf solcher
Schuldtitel spezialisierte, um diese dann später mit einem Heer von Anwälten vor
internationalen Gerichten einzutreiben, bot Rumänien an, den Schuldtitel für
3,28 Millionen Dollar zu erwerben. Das war Rumänien sicherer, als noch länger
auf unsichere Zahlungen von Sambia zu warten. Nur musste Sambia der Übertragung
des Schuldtitels zustimmen. Das Bizarre ist nun, dass Sambia der Übertragung
tatsächlich zugestimmt hat. Die Zustimmung des damaligen sambischen Präsidenten
Chiluba erreichte Donegal mit einem Trick. Die Fondsgesellschaft bot dem
Präsidenten nämlich eine Spende zugunsten einer Nicht-Regierungsorganisation
seiner Wahl in Höhe von zwei Millionen Dollar an. Es sei zunächst dahingestellt,
ob es Naivität oder Korruption war, die den sambischen Präsidenten verleitete,
hierfür sein Einverständnis zu erteilen. Die Praktiken der sogenannten
Geierfonds waren zumindest 1999 schon bekannt. Die Fondsmanager zählten gleich
nach Erhalt der Forderung Tilgung, Zins, Zinseszins und Verzugszinsen zusammen
und verklagten Sambia auf 55 Millionen Dollar. Womöglich hätten sie diese
horrende Summe sogar noch von dem Gericht zugesprochen bekommen, wären die
Richter nicht der Beweisführung William Blairs, dem Bruder des britischen
Premierministers und Leiter des sambischen Rechtsanwälte-Teams, gefolgt. Da die
2-Millionen-Dollar-Spende als Bestechung zu gelten habe, strich das Gericht die
eingeklagte Summe auf etwas mehr als ein Viertel zusammen. Für Donegal bedeutete
dieses immer noch eine Rendite von etwa 700 Prozent. Für Sambia, das gerade erst
in den Genuss eines umfangreichen Schuldenerlasses gekommen war, folgte aus dem
Urteil, dass sehr viel von den freigewordenen Geldern nicht, wie geplant, in den
Aufbau von Schulen und in die dringend notwendigen medizinischen Hilfen gelenkt
werden konnte, sondern eben an vermutlich weniger bedürftige Finanzhaie mit
Firmensitzen in der Karibik flössen. In Sambia zählt die Aids-Rate zu der
höchsten weltweit. Die Lebenserwartung ist dort mittlerweile auf 37 Jahre
gesunken und 20 Prozent der sambischen Kinder sind Aids-Waisen.2
Zahlt Sambia nicht, wird es empfindliche Beeinträchtigungen
seines Außenhandels, vor allem des Kupferexports, hinnehmen müssen. Nun könnte
über eine ganze Reihe solcher Vorfälle in den Medien berichtet werden. Dass es
der Fall Sambias auf die erste Seite der FAZ schaffte, liegt wohl nicht so sehr
daran, dass er besonders spektakulär ist, sondern daran, dass sich wenige Tage
später die mächtigsten Regierungen der Welt in Deutschland zum G8-Gipfelgespräch
zusammenfanden. Hier hatten das Thema Afrika und die Diskussion um weitere
Schuldenlasse hohe Priorität. Ein solcher Artikel in einer renommierten Zeitung
passte sicherlich Kanzlerin Merkel gut ins Konzept, wollte man doch den
Gipfelgegnern zeigen, wie sehr man sich auf höchster Ebene um die Probleme
Afrikas bemühte. Ein weiterer Prozess gegen den ehemaligen sambischen
Präsidenten Chiluba, in dem dieser im Mai 2007 - ebenfalls von einem britischen
Gericht - für schuldig befunden wurde, sich in Höhe von 46 Millionen Dollar aus
der Staatskasse bereichert zu haben,3
war der FAZ keine Meldung mehr wert. Die Probleme
Afrikas sind vielschichtig. Auf der einen Seite steht die Korruptheit vieler
afrikanischer Regierungen, die maßgeblich an dem Elend der eigenen Bevölkerungen
Schuld haben. Auf der anderen Seite wurde Afrika seit Jahrhunderten von den
reichen westlichen Ländern als ein Erdteil betrachtet, den man nach seinen
eigenen Interessen beliebig ausschlachten darf. Die kulturelle Eigenständigkeit
afrikanischer Völker und Stammesgesellschaften wurde erst durch die Versklavung,
dann durch die Kolonialisierung zerstört. Die Kolonialherren zwangen die
Afrikaner zum Aufbau riesiger Monokulturen. Ein Land war für den Anbau von
Kaffee zuständig, ein nächstes für den von Baumwolle, ein drittes für die
Anpflanzung von Bananen usw. Die in den 1950er und 1960er Jahren unabhängig
gewordenen Staaten waren dadurch mit ihren einseitigen Agrarerzeugnissen hilflos
den Schwankungen der Weltmarktpreise ausgeliefert. Auch wurden mit Hilfe
westlicher Beratung Industrieprojekte vorangetrieben, die überhaupt keinen Bezug
zur Wirklichkeit hatten und notwendig scheitern mussten. Die Kredite hierfür
konnten somit nie getilgt werden. Die Grenzen der afrikanischen Staaten wurden
auf europäischen Schreibtischen mit dem Lineal gezogen, ohne dass man sich für
die lokalen Verhältnisse interessiert hätte. Hierdurch wurde ein Potential für
Stammeskonflikte geschaffen, das im Kalten Krieg zwischen Ost und West für
Stellvertreterkriege ausgenutzt wurde. Der Westen hat durch seine nur auf die
eigenen Vorteile bedachte Politik einem ganzen Kontinent die Bewusstseinsform
der modernen Welt aufgezwungen, ohne dass den Menschen eine Gelegenheit gegeben
worden wäre, entsprechende Entwicklungsschritte zu vollziehen. Das Verhalten
eines Geierfonds wie Donegal setzt nur die Verhaltensweise fort, die der Westen
seit mehr als zwei Jahrhunderten gegenüber Afrika pflegt. Haben die
afrikanischen Machteliten vielleicht nur vom Westen gelernt, dass es vor allem
darauf ankommt, rücksichtslos die eigenen Interessen zu verfolgen? Nun scheint
es so, als gäbe es ernsthafte Bemühungen, dem Problem der Verschuldung Afrikas
Herr zu werden. Im Pariser Club, der 1956 gegründet wurde, um zwischen
Geberländern und den Ländern, die Probleme mit der Rückzahlung von öffentlichen
Krediten oder Entwicklungshilfedarlehen haben, werden seit Jahren Lösungen für
die Schuldenproblematik der ärmsten Länder gesucht. Auf dem Kölner G7-Gipfel
1999 wurde ein Schuldenerlass von 90 Prozent für die ärmsten Länder der Welt
ausgehandelt. Die Bundesrepublik Deutschland ging sogar mit einem
hundertprozentigen Schuldenerlass vorbildlich voran.4
Es ist kein Wunder, dass die Praktiken der
Geierfonds auch in Regierungskreisen einen moralischen Aufschrei erzeugten, sah
man doch nun wieder die Gelder, die mühsam freibekommen waren, in die falschen
Taschen abfließen. Donegal ist auch nicht der einzige Fonds, der sich auf
Schuldtitel stürzt, die der Sache nach längst abzuschreiben wären. Nach Angaben
der Weltbank enthalten die Bücher von öffentlichen und privaten Gläubigern noch
Forderungen im Wert von bis zu 4 Milliarden US-Dollar gegenüber HIPC-Ländern,
die eigentlich hätten erlassen werden müssen. Sollten diese in voller Höhe und
womöglich mit Zinsen und Gebühren geltend gemacht werden, so würde das für das
entwicklungspolitische Vorzeigeprojekt der G8 seit Köln 1999 bedeuten, dass es
gleich wieder in einer neuen Verschuldungskrise versinkt.5
Allerdings meldeten sich auf diesen Aufschrei gleich wiederum Kritiker zu
Wort, die die Praktiken der Geierfonds als marktkonform und deren Ergebnisse für
durchaus wünschenswert erachten. Denn ohne diese hartnäckigen Schuldeneintreiber
wären überschuldete Staaten versucht, Kredite aufzunehmen und sich der Schulden
dann durch einen Staatsbankrott zu entledigen. Auch wären wesentlich weniger
Kreditgeber bereit, in Schwellenländer zu investieren.6
Jürgen Kaiser, der politische Koordinator von
erlassjahr.de,7
sieht nicht in den Geierfonds das Problem. Die
Schuld läge vielmehr in den löchrigen Vereinbarungen der G8-Länder zum
Schuldenerlass. Da nur einige wenige (westliche) Gläubiger überhaupt Beschlüsse
fassten, seien diese Vereinbarungen nicht flächendeckend: Vor allem würden sie
allen anderen Gläubigern vom Pariser Club und den Washingtoner
Finanzinstitutionen (Weltbank, IWF) dekretiert werden. Es sei daher nicht
verwunderlich, wenn einige Gläubiger dieses Verfahren als ungerecht empfänden,
und ihre Schuldtitel lieber behielten, als sich einem Deal zu unterwerfen, an
dem sie nicht beteiligt wären. Als einziges wirksames Mittel sieht er eine Art
internationales Schiedsgerichtsverfahren, bei dem - wie in einem nationalen
Insolvenzverfahren - über die bestehenden Forderungen unter Berücksichtigung der
Situation des Schuldners in einem allen Gläubigern offen stehenden und von
unparteiischer Seite geleiteten Verfahren zu befinden sei. Gläubiger, die sich
an diesem Verfahren nicht beteiligten, würden ihre Ansprüche automatisch
verwirken. Für die öffentlichen Gläubiger im Pariser Club und die ihnen
zuarbeitenden Internationalen Finanzinstitutionen IWF und Weltbank würde dieses
allerdings bedeuten, dass sie auf ihre herausgehobene Stellung als Gläubiger und
Gutachter verzichten müssten und sich stattdessen, wie jeder andere Gläubiger
auch, dieser unabhängigen Schiedsinstanz zu unterwerfen hätten.8
Dass eine solche Entwicklung den politischen
Interessen der mächtigen Industrieländer widerspricht, weiß auch Jürgen Kaiser.
Allerdings müsse man ohne eine solche unabhängige Instanz in Zukunft weiterhin
damit rechnen, dass Schuldenerlasse zur Farce würden. Denn sind erst die einen
Schulden erlassen, melden sich die nächsten Gläubiger und treiben mit
Verzugszinsen, Zinsen und Tilgung die alten Forderungen in eine solche Höhe,
dass ein neues Verschuldungskarussell beginnt.
Es stellt sich
somit die Frage, ob die Verschuldungsproblematik überhaupt auf der politischen
Ebene gelösten werden kann. Regierungen vertreten die Interessen des eigenen
Landes und treten nur sehr selten als selbstlose Anwälte der anderen auf. Da sie
in der Vergangenheit immer wieder als Geber vor allem von
Entwicklungshilfedarlehen9 in
Erscheinung
traten, sind sie selbst auch wirtschaftliche Akteure. Mit diesen Krediten
wurden in der Regel handfeste eigene Interessen verbunden. Zu Recht weist der
Kenianer James Shikwati daraufhin, dass der Begriff Entwicklungshilfe am Kern
der Sache vorbeigehe: »Wer einem anderen hilft, will die Lage des anderen
verbessern. Diejenigen, die sogenannte Entwicklungshilfe leisten, verfolgen aber
ihre eigenen Interessen. Es geht um Arbeitsplätze für Entwicklungshelfer, und es
geht um politischen Einfluss und um Rohstoffe.«10
Und er verdeutlicht
das an dem Handeln Chinas, das gegenwärtig ganz offen in Afrika Schecks
ausstellt, um an deren Rohstoffe zu kommen. Die westlichen Länder hätten
hingegen ihre eigenen Interessen nur »mit schönen Worten wie Demokratie oder
gute Regierungsführung« verdeckt.
Es ist das
Dilemma des politischen Handelns, dass es seinem Wesen nach nur Selbstinteressen
verfolgen kann. Alles andere ist Lüge. Nur bemerken die handelnden Politiker
selbst oft nicht, dass sie, wenn sie den Bereich verlassen, an dem das
politische Handeln seinen richtigen Ort hat, in ein verlogenes Handeln
hineingeraten. Man kann daher einer Frau Merkel ihr Engagement für die
Entschuldung Afrika durchaus als ernsthaftes Bemühen abnehmen. Dennoch täuscht
dies nicht darüber hinweg, dass es von der Sache her verlogen ist. Der Vorschlag
der Initiative »erlassjahr.de - Entwicklung braucht Entschuldung« zielt hingegen
in eine zukunftsfähige Richtung. Denn ein unabhängiges Schiedsgericht, so wie es
von den Initiatoren vorgestellt wird, wäre eine Instanz des Geisteslebens und
keine politische Instanz. Im Geistesleben ist das individuelle Urteil
entscheidend und nicht der in Gruppen von Interessenvertretern ausgehandelt
Kompromiss. Allerdings muss der Schiedsrichter, dem man sich stellen will, auch
von allen Parteien akzeptiert werden können. Und hier wird immer der Verdacht
entstehen, dass das Schiedsgericht, weil es notwendig immer ein bestimmtes,
durch individuelle Menschen geprägtes Geistesleben repräsentiert, die Interessen
bestimmter Kulturkreise und Länder bevorzugen wird. Die Einrichtung eines
einzigen internationalen Schiedsgerichtshofes wird daher nicht ausreichen,
sondern es müssten eigentlich mehrere, durch Angehörige verschiedener Kulturen
besetzte Schiedsgerichte entstehen. Sowohl die Länder, die Kreditbeziehungen
untereinander eingehen, als auch die privaten Kreditgeber und Kreditnehmer
müssten in der Zukunft dann vorab festlegen, vor welchem Schiedsgericht mögliche
Insolvenzverfahren geklärt werden sollen. Es bestände dann die Chance, dass sich
die sogenannten Entwicklungsländer nicht am Gängelband der mächtigen Staaten
geführt sehen.
Freilich besteht
auch hier immer das Druckmittel der mächtigen Staaten, nur Kredite zu gewähren,
wenn man sich vorab bereit erklärt, ein bestimmtes Gericht zu akzeptieren. Wenn
Staaten handeln und Kredite vergeben, wird man immer mit diesem Machtproblem
konfrontiert sein. Es wäre dennoch wichtig zu erkennen, dass die
Verschuldungsproblematik in hohem Maße durch ein verderbliches staatliches
Handeln erzeugt wurde und dass es die Aufgabe ist, Lösungswege zu finden, die
sich jenseits dieses staatlichen Handelns abzeichnen. Wenn Staaten moralisch
handeln wollen, dann kommt letztlich nur ein wirkungsloses Moralisieren heraus,
das hilflos auf das morallose Handeln Einzelner (Geierfonds, Korruption) blickt,
das die eigenen hochgesteckten Ziele zunichte macht. Mit unmoralischem Handeln
wird man immer konfrontiert sein, es sei denn, man hat einen paradiesischen
Zustand erreicht. Zurückdrängen wird man das morallose Handeln aber nur durch
Handeln aus echter Moralität. Ein beredtes Gegenbeispiel zur staatlichen
Entwicklungshilfe stellt der Ansatz von Muhammad Yunus dar, dem Gründer der
Grameen-Bank, der bei seiner Kreditvergabe von vorneherein immer auf den
konkreten Menschen und seine Entwicklungsmöglichkeiten blickt. Yunus
demonstriert mit seiner Initiative in Bangladesch, dass man Menschen zur
Kreativität und Eigenständigkeit anhalten kann, wenn ihnen nicht einfach Geld
gegeben wird, sondern wenn die Kreditaufnahme an Regeln gebunden bleibt, die dem
Verantwortungsbewusstsein des Kreditnehmers förderlich sind.
Verantwortungsbewusstsein ist aber ebenso auf Seiten des Kreditgebers
erforderlich. Der Erfolg der Grameen-Bank ist maßgeblich in diesem
Verantwortungsbewusstsein begründet. Das Mikrokreditmodell ist natürlich nur ein
Beispiel und kein globaler Lösungsansatz. Dennoch könnte sich daraus etwas für
Afrika entwickeln lassen, wenn die Initiative nicht gleich wieder von
staatlichen Institutionen als neues Entwicklungshilfekonzept vereinnahmt wird.
2
»Spiegel online« vom 23.4.07.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,478286,00.html
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3
www.gossner-mission.de/sambia-news.html und
http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/6624547.stm
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4
www.agaportal.de/pages/aga/grundzuege/internationales/pariser_club.html.
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5
Zitiert nach Jürgen Kaiser: Nicht der Geier ist schuld, in: erlassjahr.de,
25.5.07.
http://augur.blog.volksfreund.de/eine-welt/index.html
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6
»Die Zeit«, Nr. 23, 21. März 2007.(Zurück
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7
erlassjahr.de - Entwicklung braucht Entschuldung ist ein breites
gesellschaftliches Bündnis mit über 1000
Mitträgerorganisationen. Dazu gehören Landeskirchen, Diözesen,
entwicklungspolitische Organisationen,
Eine-Welt-Gruppen, Kirchengemeinden und Weltläden.
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8
Jürgen Kaiser: Nicht der Geier ist schuld, in: erlassjahr.de, 25.5.07.
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9
Seit der Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten sind etwa 600 Milliarden
Dollar an Entwicklungshilfe
nach Afrika geflossen.
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10
FAZ vom 4 April 2007, Interview mit James
Shikwati „Wer Afrika helfen will, darf kein Geld geben“
http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/
Doc~EAAA8CB14DE444D8FAEAB11891185C79F~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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STEPHAN EISENHUT, geb. 1964 in
Koblenz, Studium der Volkswirtschaftslehre in Freiburg im Breisgau, seit 2001
Geschäftsführer der mercurial-Publikationsgesellschaft mbH.
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