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Editorial
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Brennpunkt
Das neue Zeitalter der
Energiepolitik
Gerd Weidenhausen
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Goethe als Philosoph
Eckart Förster
Der Tod Gottes
Zu Gérard de Nerval: Christus am Ölberg
Manfred Krüger
Vom »Bluten und Fluten des
Herzens« oder das Zittern der Stimme im Alltag
Schwellenmotive in Peter Handkes Roman »Die morawische Nacht«
Reinhard Bode
Heimat
Lia Abuladse
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Serie Entwicklung
Individuelle menschliche Entwicklung zur Freiheit als Urbild aller
Entwicklung
Teil II: Wesens- oder Bewusstseinsentwicklung des sich befreienden
Menschen
Renatus Ziegler
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Feuilleton
Licht und Finsternis
Symptomatisches zur gegenwärtigen Lage der akademischen
Esoterik-Forschung anlässlich des Buches »Das Okkulte« von Sabine
Doering-Manteuffel
Johannes Kiersch
Kein Quellenwunder
»Warum Warum« von Peter Brook
Ute Hallaschka
Die Magie der Dinge
Stilllebenmalerei im Wandel der Zeit
Stephan Stockmar
Audiopädie
Oder: die Kunst Hörender und hörender zu werden
Maike Meyer-Oldenburg
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Buchbesprechungen
Stefan Brotbeck: Das entzauberte
Hirngespinst. Über neuro-wissenschaftliche Suggestionen und Konfusionen
(Christian Graf) • J. W. Goethe: Zur Farbenlehre und Optik nach
1810 und zur Tonlehre (Renatus Ziegler) • Bruno Heimberg, Susanne
Willisch (Hg.): Joseph Beuys. Das Ende des 20. Jahrhunderts, The End of
the 20th Century (Alexander Schaumann) • J. Ritter / K. Gründer /
g. Gabriel (Hg.): Historisches Wörterbuch der Philosophie (Lydia
Fechner) • Ernst-Michael Kranich: Urpflanze und Pflanzenreich.
Metamorphosen von den Flechten bis zu den Blütenpflanzen (Stephan
Stockmar) • Ramon Lull: Felix, oder das Buch der Wunder (Bruno
Sandkühler) • Markus Schrauth: Talgrund der Wünsche (Ute
Hallaschka) • Stefan Monhardt: Augenblicksgötter (Reinhart
Moritzen) • Wolfgang-M. Auer: Sinnes-Welten (Marita
Rosslenbroich)
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Um was geht es
im Grunde beim Dichten? Um das Heiligste, den Geist, in das Wort
zu bringen. Dies gelingt aber nur, wenn es mit eigenem Geist
erfüllt wird, wenn es gelingt, das Eigengeistige mit dem
Geistigen der Welt, der Sprache zu verbinden. Dann sind die
schon angesprochenen Gefühle echt, wahr, dann wird es Poesie.
Poesie trifft nicht ins Schwarze, sie trifft ins Helle, ins
Licht des Geistes.
Reinhard Bode
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Nerval
vergleicht das Ölbergerlebnis Christi mit der Situation des
Dichters: Auch der wahre Dichter, der Seher-Dichter, ist einsam
und verlassen in der Welt, weil er mehr sieht und mehr sehen
will als nur die Oberfläche der Dinge, mit der sich seine
Mitmenschen zufrieden geben.
Manfred Krüger |
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Man bewahrt sein
Haus, seine Heimat in der Seele. Man weiß, dass es unmöglich
ist, in die alte Welt zurückzukommen, und diese Kenntnisse
machen einen traurig, aber wir können die Zeit nicht aufhalten,
und wir können auch nicht alle Räume, in denen wir in unserem
Leben gewohnt haben, physisch erhalten ... Nur in unserer Seele
sind sie bewahrt. Unsere Seele ist unser Haus, unser Heim,
unsere Heimat.
Lia Abuladse
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Es
bedarf eines aktiven Sich-Selbst-Vergessens, um die
gesammelte Aufmerksamkeit der Rede eines Anderen zu
schenken. Wer in dieser Weise das Hinhören übt, wird
Teil eines Prozesses, verschmilzt mit dem Gehörten,
vergisst sich selbst: - versteht
M. Meyer-Oldenburg,
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Titelbild:
Johann Wolfgang Goethe - Kreidezeichnung von Johann Heinrich
Lips, Weimar 1791. Im Hintergrund Tafel III des didaktischen
Teils der Farbenlehre, zur Beobachtung durch das Prisma. |
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