Die Drei 12/2008

 

Inhaltsverzeichnis

 
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Editorial

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Brennpunkt

Amerikanische Träume. Impressionen einer Fahrt von Cincinnati nach Boston wenige Tage vor der Wahl
Matthias Fechner

Hoffnungsträger Barack Obama? Anmerkungen aus europäischer Sicht
Roland Benedikter

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Serie Entwicklung

Ich oder »Man«? Entwicklung im Spannungsfeld von Eigenem und Fremdem
Andreas Laudert

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Auf der Suche nach dem eigenen Gott. Im Gespräch mit dem Soziologen Ulrich Beck
Adelbert Reif

Vom »eigenen Gott« zum »Christus in mir«. In Anknüpfung an Ulrich Beck
Stephan Stockmar

Dialogische Kultur - Individualismus als Sozialprinzip
Karl-Martin Dietz

Muttersprache. Uwe Battenbergs »Madonna-Projekt«
Michael Heidekorn

Rückenansicht
Uwe Battenberg

»Reinkarnation« versus »Konstruktion«. Rudolf Steiners »Lesen in der Akasha-Chronik« im Diskurs mit der Esoterikforschung
Andreas Neider

Wahrer Gott und wahrer Mensch
Teil II: Von Jesus zu Christus
Günter Röschert

 

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Feuilleton

Spurlos - Zur Ausstellung »Spuren des Geistigen - traces du sacré« in München
Ute Hallaschka

Tod in der Vertikalen. Kreuzigung an der »Nordwand«
Ruth Ewertowski

»Beuys. Die Revolution sind wir«
Zur Ausstellung im Hamburger Bahnhof in Berlin
Volker Harlan

Tiefenschimmer Jetzt
Olaf Auer im Rudolf Steiner Archiv Dornach
Roland Halfen

Der Meister von Flémalle und Rogier van der Weyden
Eine Ausstellung im Städel Museum Frankfurt am Main

Die Madonnen Raphaels
Eine Bilder- und Skizzensammlung

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Buchbesprechungen

Herzzeit: Ingeborg Bachmann - Paul Celan. Der Briefwechsel (Stefan Weishaupt) • Uwe an der Heiden/Helmut Schneider (Hg.): Hat der Mensch einen freien Willen? (Axel Janitzki) • Lucian Hölscher (Hg.): Das Jenseits. Facetten eines religiösen Begriffs in der Neuzeit (Ulrich Kaiser) • Florian Roder, Karl Lierl: Anthro-posophie wird Kunst. Der Münchner Kongress 1907 und die Gegenwart (Claus Rasmus) • Rolf Gössner: Menschenrechte in Zeiten des Terrors. Kollateralschäden an der Heimatfront (Götz Bauer) • Wolf Singer, Matthieu Ricard: Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog (Annette Pichler) • Andreas Neider: Wo steckt unser Ich? Beiträge zu einer »sphärischen Anthropologie« (Nadine Aeber-hard-Josche)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jeder kann es schaffen. Alles wird gut. Die schlimmen Seiten des Lebens, die Zwangs-versteigerungen, die gesperrten Kreditkarten und die horrende Arztrechnung darf man jetzt für einige Tage oder Wochen wegträumen. Selbst die Welt schätzt Amerika wieder, trotz des Krieges im Irak und der Finanzkrise.
Matthias Fechner

 

 
 


Alle Wege gehen aus von diesem Ziel oder, ja nach dem, führen dorthin: zur Unabhängigkeit von den Entwicklungskategorien und -kriterien der Anderen, zur Unabhängigkeit von Zahlen, von quantitativ Messbarem, zur Unabhängigkeit sogar von mir selbst, von den eigenen Vorstellungen. Eine höhere Erkenntnis als die meiner Freiheit kann ich nicht erlangen, und es kann sogar sein, dass ich gerade, weil ich den Schulungs weg ernst nehme, ihn nicht gehe.
Andreas Laudert

 

   
   

 

   

Der eigene Gott ist Ausdruck der vielfältigen Öffnungen gegenüber Transzendenz-erfahrungen in allen möglichen Formen. Er ist aber nicht das, was mir wahrscheinlich sofort ein theologischer Kollege entgegenhalten wird, nämlich ein reines Produkt des Individuums, sozusagen ein Kunstprodukt der eigenen Frömmigkeit, sondern er ist sicher bei vielen Menschen auch eine Autorität, die nicht der subjektiven Willkür unterworfen ist.
Ulrich Beck

 

 

   

 Kunst kann den Menschen verändern, indem sie sich an das individuell Menschliche in jedem einzelnen wendet, an die Erfahrungsweise, die einer mit sich selbst machen kann. Die Kraft des Spielerischen sorgt dafür, dass ich mir zum Du werde, zum Gegenüber im Bewusstsein, und so auch ins Gespräch komme mit der Welt.
 Ute Hallaschka

       
   

 

Titelbild:
Montage mit Fotos von Uwe Battenberg, aus seinem »Madonna-Projekt«;