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Editorial
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Brennpunkt
Die Wiederkehr der Großmachtpolitik?
Vom eingefrorenen zum heißen Konflikt in Georgien
Gerd Weidenhausen
Serie Entwicklung
»Es ist keine Evolution möglich ohne gleichzeitige Involution«
Zu Rudolf Steiners Evolutionsgedanke
Heinz Zimmermann
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»... wie lebendige Bilder«
Wege eines neuen Sehens im Genter Altar von Jan van Eyck Harald
Schwaetzer
Die Auferstehung sucht Erkenntnis
Wie wohnen dem anthroposophischen Erkenntnisweg
Tod und Auferstehung inne?
Wolf gang Kilthau
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Interview
Amerikanische Religion zwischen Fundamentalismus und Kapitalismus
Im Gespräch mit Professor Dr. Michael Hochgeschwender Adelbert
Reif
Im Endlichen das Unendliche erblicken -
Ernst Jüngers »Abenteuerliches Herz« von 1938 Rainer Waßner
Gibt es einen Dialog der Anthroposophie mit der kirchlichen
Theologie?
Zu einer Tagung in Bad Herrenalb
Günter Röschert
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Feuilleton
Der Wert von Grund und Boden
Zur Tagung »Grundlos Boden los« am 17./18. Oktober in Berlin
Johannes Mosmann.
Das Grundeinkommen kommt nicht von oben
Zu dem Film von Enno Schmidt und Daniel Häni
Stephan Stockmar
Eurythmie-Alchemie
Zu »Symphonie / Eurythmie 2008«
Ute Hallaschka.
Kulturkontroverse: Innere Sicherheit - äußere Freiheit
»Spartacus« im Gefangenentheater Tegel
Ute Hallaschka
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Buchbesprechungen
Michael Hochgeschwender:
Amerikanische Religion. Evangelika-lismus, Pfingstlertum und
Fundamentalismus (Matthias Fechner) • Georg Brandes: Der
Wahrheitshass. Über Deutschland und Europa 1880-1925 (Maja Rehbein)
• Edward de Vere: Edward de Veres Gedichte; Ders.: Fortunatus im
Unglück. Die Aventiuren des Master F. I. (Hanno Wember) • Martin
Walser: Ein liebender Mann; Siegfried Lenz: Schweigeminute (Helge
Mücke) • Manfred Krüger: Novalis (Lydia Fechner) • Ruth
Dubach: Todes-Weihe (Heinz Zimmermann) • Xiaolu Guo: Kleines
Wörterbuch für Liebende (Stephan Stockmar) • Inger Christensen:
Lys/Licht (Brigitte Espenlaub) • Giorgio Agamben: Die Beamten des
Himmels. Über Engel (Johannes Nilo) • Günter Herrmann: Recht und
Gerechtigkeit. Geisteswissenschaftliche Impulse für ein menschliches und
gerechtes Zusammenleben (Götz Bauer) • Andreas Geyer: Friedrich
Georg Jünger. Werk und Leben (Volker Strebel)
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Menschliche Entwicklung ist immer
Bewusstseinsent-wicklung, die durch die Beziehung zwischen Geist
und Stoff ermöglicht wird. Es ist daher folgerichtig, dass die
Anthroposophie dem selbständigen Ich die Mittel zur Verfügung
stellt, um seine individuelle Beziehung zu seinem geistigen
Ursprung herzustellen
Heinz Zimmermann
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Indem Gott Mensch wird, wird er auch als
Gottmensch für die menschliche Erkenntniskraft erfahrbar. Die
Erfassung Gottes ist also keine Frage eines geistigen Aufstiegs
in Weltflucht, sondern eine solche, die im Erkennen der Welt und
mit ihr aufsteigt. Geistige Bilder werden nicht primär in einer
Vision von oben empfangen, sondern von unten evident erzeugt.
Harald Schwaetzer |
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Es wäre im Übrigen unrichtig, aus der
Formulierung des - natürlich nur partiellen - »Zurückdrängens
der Leiblichkeit« ein »leibfeindliches« Element herauszulesen;
es geht in erster Linie um Verwandlung des bestehenden
sinnlichen Leibes.
Wolfgang Kilthau |
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Kunst kann den Menschen verändern,
indem sie sich an das individuell Menschliche in jedem einzelnen
wendet, an die Erfahrungsweise, die einer mit sich selbst machen
kann. Die Kraft des Spielerischen sorgt dafür, dass ich mir zum
Du werde, zum Gegenüber im Bewusstsein, und so auch ins Gespräch
komme mit der Welt.
Ute Hallaschka |
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Titelbild:
Rogier van der Weyden: Michael mit der Waage. Unterer
Teil des Mittelbildes der Innenseite des Beauner Altars.
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