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Editorial
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Brennpunkt
Das neu-alte Russlandbild
Gerd Weidenhausen
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Jenseits der
Schwelle.
Cormac McCarthys Roman Die Straße
Heinrich Schirmer
Splitter der messianischen Zeit.
Zu Walter Benjamins Geschichtsphilosophie
Franz Hofner
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Forum Anthroposophie
Anthroposophie aus
skeptizistischer Sicht.
Zu Helmut Zanders Darstellung ihrer Entstehung
Günter Röschert
Ursache Zukunft
Aufbruch in eine menschenwürdige Wirklichkeit. Ein Bericht
Ute Hallaschka
X. Realismus. »Geist ist niemals ohne Materie, Materie niemals
ohne Geist.« (Rudolf Steiner)
Corinna Gleide
Tendenzen
Die verwaltete Bildung.
Zur Lage der deutschen Universität
Konstantin Sakkas
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Feuilleton
Der kleine Lichtfleck des Tages.
Laudatio für den Förderpreisträger Edgar Harwardt
Joachim Kalka
»Wir gehören der Lichtung«.
Zum Tod des englischen Dichters Michael Hamburger
Brigitte Espenlaub
Die Verwandlung der Welt durch das Buch.
10 Jahre aquinarte presse in Kassel
Stephan Stockmar
»Walk your talk«.
Internationale Jugendbegegnung in Israel/Palästina
Larissa Wittich
Ist er es? - Oder ist er es nicht?
Zur Identität von Shakespeare
Ruth Walker
Leserforum: Was wissen wir über Shakespeare?
Der Schlangenstein im Weimarer Goethe-Park.
Ein Interpretationsversuch im Hinblick auf die Beziehung von Anna Amalia
und Goethe
Heinz Georg Häußler
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Buchbesprechungen
Wolf-Ulrich Klünker: Wer ist Johannes? (Achim Noschka) • Peter
Hoeg: Das stille Mädchen (Karin Haferland) • Giordano Bruno:
Werke (Gerhard Wehr) • Oliver Jahraus: Kafka. Leben, Schreiben,
Machtapparate (Maja Rehbein) • Jörg Ewertowski: Die Entdeckung
der Bewusstseinsseele - Wegmarken des Geistes (Renatus Ziegler) •
Lorenzo Ravagli: Die geheime Botschaft der Joanne K. Rowling. Ein
Schlüssel zu Harry Potter (Lydia Fechner) • Opal Whiteley/Taja
Gut (Hg.): Die wundersame Welt der Opal Whiteley. Tagebuch eines
sehenden Herzens (Karin Haferland) • zvi Yavetz: Erinnerungen an
Czernowitz. Wo Menschen und Bücher lebten (Maja Rehbein)
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»Der Messias kommt ja nicht nur als der
Erlöser; er kommt als der Überwinder des Antichrist. Nur dem
Geschichtsschreiber wohnt die Gabe bei, im Vergangenen den
Funken der Hoffnung anzufachen, der davon durchdrungen ist: auch
die Toten werden vor dem Feind, wenn er siegt, nicht sicher
sein. Und dieser Feind hat zu siegen nicht aufgehört.«
Walter Benjamin
Franz Hofner |
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Ob die Forschungsergebnisse Rudolf Steiners
wie auch anderer geistiger Lehrer anzuerkennen sind, entscheidet
sich nicht aufgrund eines dogmatischen Vorurteils, sondern durch
Evidenz und Lebenswirksamkeit solcher Erkenntnisse. Zander ist
mit sich selbst nicht einig, ob er Steiners Forschungsergebnisse
als reine Erfindungen (Assoziationen) betrachten oder wenigstens
teilweise anerkennen möchte. Günter Röschert
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Was Shakespeare
so unverwechselbar von jedem anderen vorgeschlagenen Kandidaten
hervorhebt, war seine Schauspielkunst, in die sein genialer
Geist direkt einfloss. Shakespeare hat nicht wie Goethe an
seinem Faust über zwanzig Jahre im stillen Kämmerlein
gedichtet, sondern direkt aus dem Tun heraus seine Eingebungen
empfangen, ausprobiert und angewendet. Und dann erst
niedergeschrieben.
Ruth Walker
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