Die Drei 10/2007

 

Inhaltsverzeichnis

                   
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Editorial

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Brennpunkt

Das neu-alte Russlandbild
Gerd Weidenhausen

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Jenseits der Schwelle. Cormac McCarthys Roman Die Straße
Heinrich Schirmer

Splitter der messianischen Zeit. Zu Walter Benjamins Geschichtsphilosophie
Franz Hofner

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Forum Anthroposophie

Anthroposophie aus skeptizistischer Sicht. Zu Helmut Zanders Darstellung ihrer Entstehung
Günter Röschert

Ursache Zukunft

Aufbruch in eine menschenwürdige Wirklichkeit. Ein Bericht
Ute Hallaschka

X. Realismus. »Geist ist niemals ohne Materie, Materie niemals ohne Geist.« (Rudolf Steiner)
Corinna Gleide

Tendenzen

Die verwaltete Bildung. Zur Lage der deutschen Universität
Konstantin Sakkas

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Feuilleton

Der kleine Lichtfleck des Tages. Laudatio für den Förderpreisträger Edgar Harwardt
Joachim Kalka

»Wir gehören der Lichtung«. Zum Tod des englischen Dichters Michael Hamburger
Brigitte Espenlaub

Die Verwandlung der Welt durch das Buch. 10 Jahre aquinarte presse in Kassel
Stephan Stockmar

»Walk your talk«. Internationale Jugendbegegnung in Israel/Palästina
Larissa Wittich

Ist er es? - Oder ist er es nicht? Zur Identität von Shakespeare
Ruth Walker

Leserforum: Was wissen wir über Shakespeare?

Der Schlangenstein im Weimarer Goethe-Park. Ein Interpretationsversuch im Hinblick auf die Beziehung von Anna Amalia und Goethe
Heinz Georg Häußler

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Buchbesprechungen

Wolf-Ulrich Klünker: Wer ist Johannes? (Achim Noschka) • Peter Hoeg: Das stille Mädchen (Karin Haferland) • Giordano Bruno: Werke (Gerhard Wehr) • Oliver Jahraus: Kafka. Leben, Schreiben, Machtapparate (Maja Rehbein) • Jörg Ewertowski: Die Entdeckung der Bewusstseinsseele - Wegmarken des Geistes (Renatus Ziegler) • Lorenzo Ravagli: Die geheime Botschaft der Joanne K. Rowling. Ein Schlüssel zu Harry Potter (Lydia Fechner) • Opal Whiteley/Taja Gut (Hg.): Die wundersame Welt der Opal Whiteley. Tagebuch eines sehenden Herzens (Karin Haferland) • zvi Yavetz: Erinnerungen an Czernowitz. Wo Menschen und Bücher lebten (Maja Rehbein)

 

 
 

»Der Messias kommt ja nicht nur als der Erlöser; er kommt als der Überwinder des Antichrist. Nur dem Geschichtsschreiber wohnt die Gabe bei, im Vergangenen den Funken der Hoffnung anzufachen, der davon durchdrungen ist: auch die Toten werden vor dem Feind, wenn er siegt, nicht sicher sein. Und dieser Feind hat zu siegen nicht aufgehört.« Walter Benjamin
Franz Hofner

   
 

Ob die Forschungsergebnisse Rudolf Steiners wie auch anderer geistiger Lehrer anzuerkennen sind, entscheidet sich nicht aufgrund eines dogmatischen Vorurteils, sondern durch Evidenz und Lebenswirksamkeit solcher Erkenntnisse. Zander ist mit sich selbst nicht einig, ob er Steiners Forschungsergebnisse als reine Erfindungen (Assoziationen) betrachten oder wenigstens teilweise anerkennen möchte. Günter Röschert

 

   
 
 


Was Shakespeare so unverwechselbar von jedem anderen vorgeschlagenen Kandidaten hervorhebt, war seine Schauspielkunst, in die sein genialer Geist direkt einfloss. Shakespeare hat nicht wie Goethe an seinem Faust über zwanzig Jahre im stillen Kämmerlein gedichtet, sondern direkt aus dem Tun heraus seine Eingebungen empfangen, ausprobiert und angewendet. Und dann erst niedergeschrieben.
Ruth Walker