Die Drei 5/2010

 

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Editorial

Brennpunkt

Frieden schaffen mit Waffen:
Zur »neuen« Afghanistan-Strategie
Gerd Weidenhausen

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Auf der Suche nach der Moderne im 21. Jahrhundert
Im Gespräch mit Markus Brüderlin anlässlich der Rudolf Steiner-Ausstellungen im Kunstmuseum Wolfsburg
 Angelika Wiehl und Stephan Stockmar

Das Heilige und das Profane
Zum Musikbegriff des frühen Rudolf Steiner
Michael Kurtz

Magische Grautöne am Himmel der Esoterik
Ingo Hoppe

Malocher, »Macher« und Mäzene - Die Menschen des Ruhrgebiets
Das Ruhrgebiet. Land des Wandels Teil IV
Joachim von Königslöw

Duineser Elegien: Die vierte Elegie
Rainer Maria Rilke

Ich: Akteur zwischen Tod und Leben
Rilkes Duineser Elegien: Die vierte Elegie
Ute Hallaschka

Forum Anthroposophie

Freies Geleit für Rudolf Steiner!
Andreas Laudert

 

Feuilleton

Renaissance, Barock, Aufklärung
Eine Ausstellung in Nürnberg
Manfred Krüger

Eine dichterische Passion
Eine Ausstellung zu Nelly Sachs
Maja Rehbein

biblio-terra, 2000 - 2010
Edgar Harwardt

 

Buchbesprechungen

Magdalena Holzhey: Im Labor des Zeichners - Joseph Beuys und die Naturwissenschaft (Volker Harlan) • Jaap Sijmons: Phänome-nologie und Idealismus. Struktur und Methode der Philosophie Rudolf Steiners (Ulrich Kaiser) • Lambert Wiesing: Das Mich der Wahrnehmung. Eine Autopsie (Roland Wiese) • Eduard von Hartmann: Phänomenologie des sittlichen Bewusstseins (Renatas Ziegler) • Klaus J. Bracker: Grals-Initiation. Anthroposophische Esoterik und die künftige Jesus-Offenbarung {Renatas Ziegler) • Karl Baier: Meditation und Moderne (Gerhard Wehr) • Gunhild Pörksen: Paracelsus. Philosophie der Großen und der Kleinen Welt (Klaus J. Bracker)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewaltlosigkeit bedeutet nicht, wie im Westen oft missverstanden, Hand-lungslosigkeit. Sie ist ein Handeln aus einer ganz anderen Motivlage heraus, als es für das im westlichen politischen Diskurs mit den Begriffen Interessen und Zwecke hantierende Denken selbstverständlich ist.
Gerd Weidenhausen

 


 

 

... Auch gegen glückliches Leben hat Anthroposo-phie selbstverständlich nichts einzuwenden. Sie stellt aber nicht das persönliche Glück, koste es was es wolle, in den Vordergrund. Sie plädiert für eine umfassende Welt- und Menschenerkenntnis, aus der ein natürliches Verantwortungsgefühl für die Aufgaben der Zeit erwächst. Die Ausbildung ethischer Fähigkeiten steht im Mittelpunkt ihrer Schulung, nicht aus moralischem Zwang, aber aus freier, liebevoller Einsicht in die Weltlage.
Ingo Hoppe

 

 


 

 

 

Anthroposophen, welche unter der Käseglocke ihrer Szene nur ab und zu herauslugen, um abzuhaken, über welches zeitgenössische Kunstschaffen sie getrost die Nase rümpfen dürfen (ohne den strengen Eigengeruch auch nur wahrhaben zu wollen, den sie selber verströmen), mangelt es bis heute am Riecher für wirklich Neues und Eigenes.
Andreas Laudert

 

 

 

Titelbild:
Tony Cragg: Red Figure, 2009. Holz, 233 x 215 x 60 cm. Courtesy der Künstler Foto: Charles Duprat Vgl. Interview