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Editorial
Brennpunkt
Frieden schaffen mit Waffen:
Zur »neuen« Afghanistan-Strategie
Gerd Weidenhausen
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Auf der Suche nach der Moderne im
21. Jahrhundert
Im Gespräch mit Markus Brüderlin anlässlich der Rudolf
Steiner-Ausstellungen im Kunstmuseum Wolfsburg
Angelika Wiehl und Stephan Stockmar
Das Heilige und das Profane
Zum Musikbegriff des frühen Rudolf Steiner
Michael Kurtz
Magische Grautöne am Himmel der
Esoterik
Ingo Hoppe
Malocher, »Macher« und Mäzene - Die Menschen des Ruhrgebiets
Das Ruhrgebiet. Land des Wandels Teil IV
Joachim von Königslöw
Duineser Elegien: Die vierte Elegie
Rainer Maria Rilke
Ich: Akteur zwischen Tod und Leben
Rilkes Duineser Elegien: Die vierte Elegie
Ute Hallaschka
Forum Anthroposophie
Freies Geleit für Rudolf
Steiner!
Andreas Laudert
Feuilleton
Renaissance, Barock, Aufklärung
Eine Ausstellung in
Nürnberg
Manfred Krüger
Eine dichterische Passion
Eine Ausstellung zu Nelly Sachs
Maja Rehbein
biblio-terra, 2000 - 2010
Edgar Harwardt
Buchbesprechungen
Magdalena Holzhey: Im Labor des
Zeichners - Joseph Beuys und die Naturwissenschaft (Volker
Harlan) • Jaap Sijmons: Phänome-nologie und Idealismus. Struktur
und Methode der Philosophie Rudolf Steiners (Ulrich Kaiser) •
Lambert Wiesing: Das Mich der Wahrnehmung. Eine Autopsie
(Roland Wiese) • Eduard von Hartmann: Phänomenologie des
sittlichen Bewusstseins (Renatas Ziegler) • Klaus J. Bracker:
Grals-Initiation. Anthroposophische Esoterik und die künftige
Jesus-Offenbarung {Renatas Ziegler) • Karl Baier:
Meditation und Moderne (Gerhard Wehr) • Gunhild Pörksen:
Paracelsus. Philosophie der Großen und der Kleinen Welt (Klaus J.
Bracker)
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Gewaltlosigkeit bedeutet
nicht, wie im Westen oft missverstanden, Hand-lungslosigkeit. Sie ist ein
Handeln aus einer ganz anderen Motivlage heraus, als es für das im
westlichen politischen Diskurs mit den Begriffen Interessen und Zwecke
hantierende Denken selbstverständlich ist.
Gerd Weidenhausen
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.. . Auch gegen glückliches Leben hat
Anthroposo-phie selbstverständlich nichts einzuwenden. Sie stellt aber
nicht das persönliche Glück, koste es was es wolle, in den Vordergrund.
Sie plädiert für eine umfassende Welt- und Menschenerkenntnis, aus der
ein natürliches Verantwortungsgefühl für die Aufgaben der Zeit erwächst.
Die Ausbildung ethischer Fähigkeiten steht im Mittelpunkt ihrer
Schulung, nicht aus moralischem Zwang, aber aus freier, liebevoller
Einsicht in die Weltlage.
Ingo Hoppe
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Anthroposophen, welche unter
der Käseglocke ihrer Szene nur ab und zu
herauslugen, um abzuhaken, über welches
zeitgenössische Kunstschaffen sie getrost die
Nase rümpfen dürfen (ohne den strengen
Eigengeruch auch nur wahrhaben zu wollen, den
sie selber verströmen), mangelt es bis heute am
Riecher für wirklich Neues und Eigenes.
Andreas Laudert
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Titelbild:
Tony Cragg: Red Figure, 2009. Holz, 233 x 215 x 60 cm.
Courtesy der Künstler Foto: Charles Duprat Vgl. Interview
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