Die Drei 2/2010

 

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Editorial

 

 

Vom Hellweg zum Schnellweg
Das Ruhrgebiet. Ein Land des Wandels Joachim von Königslöw

»Das Gewahrwerden der Idee in der Wirklichkeit«
Vom Wahrnehmen des anderen Menschen -mit und ohne Behinderung
Johannes Denger

Duineser Elegien: Die erste Elegie
Rainer Maria Rilke

Ein einsames Ich im Selbstgespräch
Rilkes Duineser Elegien: Die Erste Elegie
Ute Hallaschka

Die Grundlagen von Spracherwerb und Sprachwahrnehmung
Der Sprachsinn als eigenständige Sinnesmodalität - Teil II
Annette Pichler

»Was wir das Metaphysische im Kunstwerk nennen, ist ein Resultat aus der Eigendynamik der Mittel
Adolf Hölzel in der Avantgarde - eine Dokumentation
Thomas Wildgruber

 

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Feuilleton

Ein Hingucker
Zum Andenken an Michael Bockemühl (1943-2009)
Philip Kovce

Will - I Am.
Offener Liebesbrief
Ute Hallaschka

»Moosgeschichten« - eine Empfehlung
Stephan Stockmar

Ein neuer Blick auf den Widerstand
Matthias Fechner

 

Nachrichten

 

Buchbesprechungen

Thomas of Woodstock/Die Historie von Woodstock (HannoWember) • Kurt Kreiler: Der Mann, der Shakespeare erfand -Edward de Vere, Earl of Oxford (1550-1604) (Hanno Wember) • Werner Spillmann et al. (Hg.): Farb-Systeme 1611-2007 {Günter Kollert) • Thomas Wildgruber: Malen und Zeichnen 1. bis 8. Schuljahr: Ein Handbuch (Holger Schade) • David Hornemann v. Laer: Vom Geschöpf zum Schöpfer. Die Genesisfresken Michelangelos in der Sixtinischen Kapelle (Philip Kovce) • Paul Feyerabend: Naturphilosophie (Renatus Ziegler)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt werden auf den Bahndämmen Wanderwege eingerichtet ... Es sind diese neu angelegten Wege, die -aus einem neuen Bewusst-sein heraus begangen-den Blick auf das umliegende Gebiet verwandeln, auch wenn es immer noch das alte ist. Eine merkwürdige neue Freiheit entsteht auf solchen erhöhten Wegen.
Joachim v. Königslöw

 

 

 

Was das 20. Jahrhundert und 21. Jahrhundert allerdings sicher von allen früheren Zeiten unterscheidet, ist die radikale Freiheitssituation, in die jeder Einzelne hineingestellt ist und bei der von einer allgemeinen und einheitlichen Entwicklung des Tonempfindens immer weniger auszugehen ist.
Steffen Hartmann

 

 

Rainer Maria Rilke (1875-1926)
Die Elegie beginnt im Nichts, das ich bin, wenn ich mich wirklich in Frage stelle. Und so befragen, wie es hier der Fall ist, kann ich nur ein einziges Wesen auf der Welt: mich selbst.
Ute Hallaschka

Die Stimmen vieler anderer Mitglieder der Weißen Rose, der meisten Familienangehörigen und Unterstützer wurden nur selten und sehr leise gehört. Seit 2000 hat Katrin Seybold die Zeugnisse der Überlebenden aufgezeichnet, die nun alle zu Wort kommen.
Matthias Fechner

 

Titelbild:
Die Emscher, der Fluss des Ruhrgebietes.
Foto: Joachim von Königslöw