Die Drei 4/2009

 

Inhaltsverzeichnis

 
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Editorial

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Brennpunkt

»Beide Seiten müssten einander wieder als Menschen begegnen können« -
 Adelbert Reif im Gespräch mit Karin Wenger über Israelis und Palästinenser

Reprise: Unabhängigkeit versus Freiheit

Weitere Perspektiven der Universität Witten/Herdecke
Philip Kovce

Was wir nicht hören. Oder: Die Wort-Wahrnehmung zwischen Klang und Bedeutung. - Eine Studie über den »Sprachsinn«
Christian von Esebeck

Individualismus als Sozialprinzip
»Freies Geistesleben« nach 90 Jahren
Karl-Martin Dietz

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Serie Entwicklung

Christus als Evolutionsprinzip
Zu einer Bleistiftzeichnung von Joseph Beuys
Volker Harlan

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Meditation und Forschung - Teil II: Forschung
Anna-Katharina Dehmelt

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Anthroposophische Spaziergänge

Der Gutsteher
Franz Hofner

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Tendenzen

Was heißt Selbstbestimmung? Zähes Ringen um die Patientenverfügung
Angelika Sandtmann

Neue Ethik bei der Organspende? Amerikanische Ärzte plädieren für »gerechtfertigte Tötung«
Lorenzo Ravagli

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Forum Anthroposophie

Wissenschaft als Schicksal. Zur Bedeutung von Franz Brentano in Rudolf Steiners Werk
Rudy Vandercruysse

Von der Schwierigkeit, Fassungen zu unterscheiden. Wie das Ringen eines Autors dem Irrtum der Redaktion zum Opfer fiel - Redaktion/Stefan Weishaupt

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Feuilleton

Die Aprikosenbäume gibt es. Ein Lehrgang in lebendiger Lauterfahrung - Für Inger Christensen
Gisela Franka Kurnatowski

Joseph und seine Brüder - Eine Jakobsreise
Ein Theaterabend im Schauspielhaus Düsseldorf
Ute Hallaschka

Herzstück. Eine Theaterinszenierung von Christian Petzold
Ute Hallaschka

Die Spitze des Eisberges. Finnische Fotografie in Wolfsburg
Matthias Mochner

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Buchbesprechungen

Almut Bockemühl (Hg.): Verstoßen, verschlungen, erschlagen. Über Grausamkeiten im Märchen (Karin Haferland) • Alexander Pschera (Hg.): Bunter Staub. Ernst Jünger im Gegenlicht (Rainer Waßner) • Sarah Kirsch: Sommerhütchen (Volker Strebel) • William Butler Yeats: Irlands Königreich der Schatten (Brigitte Espenlaub) • Nâzım Hikmet: Hasretlerın Adı - Die Namen der Sehnsucht (Helge Mücke) • Galsan Tschinag: Die Rückkehr. Roman meines Lebens (Helge Mücke) • Heinz Schlaffer: Das entfesselte Wort. Nietzsches Stil und seine Folgen (Maja Rehbein) • Erika Beltle: Ausgewählte Werke Band I + II/Erika u. Theodor Beltle: Für Dich will ich leben (Karin Haferland)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

Ich habe den Eindruck, dass sich in der israelischen Politik eine Verselbständigung von militärischem Denken breit macht. ... Auch die Art, wie jetzt auf diese Gaza-Provokation reagiert wurde, folgte einer rein militärischen Logik: härter, länger, zerstörerischer. Die urjüdischen Ideale wurden damit preisgegeben. Diese unglaublich lebendige Gesprächs- und Dialogkultur und diese Debattierkunst, die sich gerade im Judentum entwickelten und die ich bei jüdischen Freunden oft bewunderte ...
Karin Wenger

 

 

 

 

 

Wenn es zutrifft, was Goethe sagte, dass das Auge am Licht entsteht, oder allgemein gesprochen, der Sinn an seinem Gegenstand sich erst heranbildet, so auch der Laut-, Wort oder Sprachsinn an der »Laut-, Wort- oder Sprach-Gestalt«. Aber, woran können wir unseren Sprachsinn heute noch ausbilden, wenn uns »das Wort« selbst in der kleinsten Dorfkirche nur noch als elektronisch vermittelte Klanghülse entgegen schallt?
Christian v. Esebeck

 

 

 

 

 

»Ein sehr bedeutender, wie ich glaube, der bedeutendste Philosoph der Gegenwart. Ein Mensch, der nicht bloß mit seinem Intellekt, nicht bloß mit seiner Wissenschaft, sondern der wirklich als ganzer Mensch ein Wahrheitssucher war.« - Rudolf Steiner über Franz Brentano
Rudy Vandercruysse

 
         
     

 

... den Text zu sich zu nehmen und in der inneren Verstoffwechslung der Seele zu erfahren, wie er sich ausspricht in mir: Das ist dem Autor meisterlich gelungen. Er wagt es, sich Wort für Wort auf Thomas Manns Romansprache einzulassen und ihr zwischen den Zeilen durch Strukturverwandlung eine vollkommen neue Schöpfung zu entlocken.
Ute Hallaschka

   

 

Titelbild:
Edgar Harwarth: Collage und Textmontage, 2006