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Editorial
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Brennpunkt
»Beide Seiten müssten einander wieder als Menschen begegnen können«
-
Adelbert Reif im Gespräch mit Karin Wenger über Israelis und
Palästinenser
Reprise: Unabhängigkeit versus Freiheit
Weitere Perspektiven der Universität Witten/Herdecke
Philip Kovce
Was wir nicht hören.
Oder: Die Wort-Wahrnehmung
zwischen Klang und Bedeutung. - Eine Studie über den »Sprachsinn«
Christian von Esebeck
Individualismus als
Sozialprinzip
»Freies
Geistesleben« nach 90 Jahren
Karl-Martin Dietz
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Serie Entwicklung
Christus als Evolutionsprinzip
Zu einer Bleistiftzeichnung von Joseph Beuys
Volker Harlan
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Meditation und Forschung - Teil II: Forschung
Anna-Katharina Dehmelt
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Anthroposophische Spaziergänge
Der Gutsteher
Franz Hofner
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Tendenzen
Was heißt
Selbstbestimmung?
Zähes Ringen um die
Patientenverfügung
Angelika Sandtmann
Neue Ethik bei der Organspende? Amerikanische Ärzte plädieren für
»gerechtfertigte Tötung«
Lorenzo Ravagli
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Forum Anthroposophie
Wissenschaft als Schicksal. Zur Bedeutung von Franz Brentano in
Rudolf Steiners Werk
Rudy Vandercruysse
Von der Schwierigkeit, Fassungen zu unterscheiden. Wie das Ringen
eines Autors dem Irrtum der Redaktion zum Opfer fiel -
Redaktion/Stefan Weishaupt
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Feuilleton
Die Aprikosenbäume gibt es. Ein Lehrgang in lebendiger
Lauterfahrung - Für Inger Christensen
Gisela Franka Kurnatowski
Joseph und seine Brüder - Eine Jakobsreise
Ein Theaterabend im Schauspielhaus Düsseldorf
Ute Hallaschka
Herzstück. Eine Theaterinszenierung von Christian Petzold
Ute Hallaschka
Die Spitze des Eisberges. Finnische Fotografie in Wolfsburg
Matthias Mochner
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Buchbesprechungen
Almut Bockemühl (Hg.):
Verstoßen, verschlungen, erschlagen. Über Grausamkeiten im Märchen
(Karin Haferland) • Alexander Pschera (Hg.): Bunter Staub.
Ernst Jünger im Gegenlicht (Rainer Waßner) • Sarah Kirsch:
Sommerhütchen (Volker Strebel) • William Butler Yeats:
Irlands Königreich der Schatten (Brigitte Espenlaub) • Nâzım
Hikmet: Hasretlerın Adı - Die Namen der Sehnsucht (Helge
Mücke) • Galsan Tschinag: Die Rückkehr. Roman meines Lebens
(Helge Mücke) • Heinz Schlaffer: Das entfesselte Wort.
Nietzsches Stil und seine Folgen (Maja Rehbein) • Erika
Beltle: Ausgewählte Werke Band I + II/Erika u. Theodor Beltle:
Für Dich will ich leben (Karin Haferland)
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Ich habe den Eindruck, dass sich in der
israelischen Politik
eine Verselbständigung von militärischem Denken breit macht. ...
Auch die Art, wie jetzt auf diese Gaza-Provokation reagiert
wurde, folgte einer rein militärischen Logik: härter, länger,
zerstörerischer. Die urjüdischen Ideale wurden damit
preisgegeben. Diese unglaublich lebendige Gesprächs- und
Dialogkultur und diese Debattierkunst, die sich gerade im
Judentum entwickelten und die ich bei jüdischen Freunden oft
bewunderte ...
Karin Wenger
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Wenn es
zutrifft, was Goethe sagte, dass das Auge am Licht entsteht,
oder allgemein gesprochen, der Sinn an seinem Gegenstand sich
erst heranbildet, so auch der Laut-, Wort oder Sprachsinn an der
»Laut-, Wort- oder Sprach-Gestalt«. Aber, woran können wir
unseren Sprachsinn heute noch ausbilden, wenn uns »das Wort«
selbst in der kleinsten Dorfkirche nur noch als elektronisch
vermittelte Klanghülse entgegen schallt?
Christian v. Esebeck
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» Ein sehr bedeutender, wie ich glaube,
der bedeutendste Philosoph der Gegenwart. Ein Mensch, der nicht
bloß mit seinem Intellekt, nicht bloß mit seiner Wissenschaft,
sondern der wirklich als ganzer Mensch ein Wahrheitssucher war.«
- Rudolf Steiner über Franz Brentano
Rudy Vandercruysse
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... den Text zu sich zu nehmen und in der
inneren Verstoffwechslung der Seele zu erfahren, wie er sich
ausspricht in mir: Das ist dem Autor meisterlich gelungen. Er
wagt es, sich Wort für Wort auf Thomas Manns Romansprache
einzulassen und ihr zwischen den Zeilen durch
Strukturverwandlung eine vollkommen neue Schöpfung zu entlocken.
Ute Hallaschka |
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Titelbild:
Edgar Harwarth: Collage und Textmontage, 2006 |
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